3D-Fernsehen wird das Seherlebnis in den eigenen vier Wänden auf ein neues Level hieven. Darüber sind sich Experten aus der Unterhaltungsindustrie einig. Sie schätzen den Absatz von 3D-Fernsehern auf neun Millionen im Jahre 2012!
Ob tatsächlich so viele 3D-TV-Geräte an den Mann oder die Frau gebracht werden können, hängt sicherlich mit den Kosten zusammen. Momentan sieht es jedoch so aus, als würden sich die Preise in einem erträglichen Rahmen bewegen. Für den Einstieg in das dreidimensionale Erlebnis verlangen die Vorreiter der Entwicklung – nämlich Panasonic, Samsung und Sony – um die 2.000 Euro. Neben einem 3D-Fernseher benötigt man eine 3D-Brille (Shutterbrille) sowie einen Blu-ray-Player, mit dem man Filme in 3D gucken kann. Als Alternative zum Blu-ray-Player soll man auch die Playstation 3 mit einer Software für die Wiedergabe von 3D-Bildern nutzen können.
Ein 3D-fähiges Fernsehgerät ist übrigens problemlos in der Lage, bewegte Bilder in 2D zu zeigen. Es ist für manche 3D-Fernseher auch möglich, 2D-Bilder für eine 3D-Wiedergabe umzurechnen – das Ergebnis soll jedoch sehr unterschiedlich ausfallen und richtet sich nach der Qualität der Quelle. “Size does matter”: Wer einen 3D-Fernseher kaufen möchte, sollte sich für eine hohe Bild-Diagonale entscheiden, da große TV-Geräte die 3D-Wirkung besser unterstützen. Oder über die Anschaffung eines 3D-Beamers nachdenken.
Die TV-Sender experimentieren bereits mit der 3D-Technologie, werden wohl aber noch eine Weile benötigen, um ihr Fernsehprogramm komplett in 3D und entsprechende Hardware anbieten zu können.
Wer einen perfekten Start in das neue TV-Zeitalter hinlegen möchte, kann sich auch eine 4D-Atmosphäre schaffen … zum Beispiel durch das Aufstellen eines Ventilators, wenn ein Film Windstürme zum Thema hat!
